Die Architektur bestimmt Ihre Nebenkosten

Eigentümer sollten sich an die energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung halten. Mit intelligenter Planung und optimalem Ausbau können die Energieeffizienz erhöht und die Nebenkosten gesenkt werden. Die Architektur spielt dabei eine große Rolle.

Die Architektur bestimmt Ihre Nebenkosten, GREAT AG (Foto: Martin Cathrae)
Die Architektur bestimmt Ihre Nebenkosten, GREAT AG (Foto: Martin Cathrae)

Die Architektur bestimmt Ihre Nebenkosten

Die geltende Energieeinsparverordnung gibt energetische Anforderungen beim Hausbau und der Sanierung vor. Das kann den Eigentümern zugutekommen, denn durch optimierte Planung können die Nebenkosten reduziert und die Energieeffizienz gesteigert werden.

Um die Nebenkosten für einer Wohnung zu minimieren, können Bewohner im Alltag viel einsparen. Doch als Besitzer muss schon in der Planung einiges beachten.

„Je ausgefallener die Architektur, desto höher die Nebenkosten.“ Helmut Freitag von der GREAT AG in Langenhagen hat herausgefunden, dass verschachtelte Immobilien einen höheren Energiehaushalt beanspruchen. Deshalb ist es so wichtig, das Potential einer Immobilien erkennen zukönnen bevor man sich für einen Kauf entscheidet.

Die German German Real Estate Asset Trust AG bei Hannover sucht deshalb, vor allem in Denkmälern, nach schlichter Architektur. „Früher wollten Architekten sich mit einer einzigartigen Raumaufteilung von der Masse absetzen,“ erklärt Helmut Freitag. „Doch damit variiert auch die Fensterverteilung.“

Fenster spielen eine große Rolle in der Energieeffizienz. Je nach Region kann die Sonne optimal genutzt werden, so dass Licht und Heizkosten minimiert werden.

Doch auch die Raumverteilung spielt in die Endrechnung mit rein. Weniger beheizte Räume sollten nördlich ausgerichtet sein, Küche und Wohnzimmer hingegen besser südlich oder westlich. Am Ende muss der Grundriss der Region und des Sonnengangs angepasst werden.

„Wer täglich mehrere Stunden künstliches Licht vermeiden und die Heizung ausgeschaltet lassen kann, spart am Ende des Jahres viel Geld.“ Immobilienexperte Helmut Freitag hat viel Erfahrung mit der Sanierung von denkmalgeschützen Gebäuden und achtet vor allem auf Investitionen die nachhaltig genutzt werden können.

Bei Denkmälern ist auch die Wärmedämmung ein wichtiger Faktor. Fenster sollten heutzutage am besten dreifach verglast und das Mauerwerk wärmegedämmt sein. Des Weiteren sollte das Dach sowie der Keller modernste Standards erfüllen.

Nach vielen Jahren Erfahrung kann die German Real Estate Asset Trust AG zukünftige Investoren jedoch beruhigen: Man muss die Isolierung eines Objekts nicht komplett austauschen, um Energiekosten zu sparen. Oft reicht eine weitere Isolierschicht. Somit werden die Wände verdickt und besser von Außentemperaturen isoliert werden.

Die Architektur ist somit ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Immobilie.

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